Der Kreuz- und Querdenker
 

Hier wird mal mehr, mal weniger gebloggt 

24.04.2017

Knäckebrot

knaecke.png

Seit Langem zerbreche ich mir den Kopf darüber, auf welcher Seite ich mein morgendliches Knäckebrot belegen soll. Unbelastet von jeglichem Fachwissen habe ich es meist pragmatisch gehandhabt: Was dazu neigt, von der glatten Oberfläche seitlich herunterzulaufen, kommt auf die gelöcherte Seite, fester Aufschnitt und Schnittkäse kommen auf die glatte.

Heute habe ich aber endlich die ultimative Gebrauchsanweisung gefunden: “Die Vertiefungen im Knäckebrot, die durch Zapfenwalzen in die Brotfladen gedrückt werden, dienen dazu, die Oberfläche des Fladens zu vergrößern, sodass beim Backen eine größtmögliche Hitzeeinwirkung ermöglicht wird. Die Oberseite mit den vielen Löchern nennt man in Schweden “söndagssidan”, also die Sonntagsseite. Das beruht darauf, dass man mehr Butter braucht, um diese Seite zu bestreichen, als für die Unterseite. Das ist ein Luxus, den man sich nur sonntags gönnt.”

Und was lernt uns das? Da ich ohnehin nur Margarine esse, mache ich weiter wie gewohnt …

Admin - 20:09:59 @ Das dazu! | Kommentar hinzufügen