FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2020 2020-08-10T20:32:23+00:00 Admin ~/ Die Entdeckung der Samen ~/?x=entry:entry200712-220042 2020-07-12T22:00:42+00:00 2020-07-12T22:00:42+00:00

Ein paar Blumen und ein bisschen Gemüse gab es in unserem Garten eigentlich schon immer. Um die Blumen kümmerte sich ausschließlich meine Frau, während ich ein paar Gemüsepflanzen aus dem Baumarkt mit nach Hause brachte und sie regelmäßig wässerte, bis daran etwas zu essen gewachsen war. Samen gab es nur für Radieschen und Karotten - praktischerweise als Saatband. Damit häuften sich in den vergangenen Jahren aber die Misserfolge, warum auch immer.

Ginsterschoten kl.jpgDer Startschuss zu einer neuen Phase meiner “grünen Karriere” fiel bei einem Spaziergang durch das niedersächsische Landschaftsschutzgebiet “Goldbecker Heide”. Der Weg führte auf einem kleinen Teilstück zwischen mannshohen Ginstersträuchen hindurch und ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, ein paar Samenschoten mitzunehmen.

Wieder zu Hause “knackte” ich die Schoten und steckte das Saatgut in Töpfchen mit Gartenerde. Und siehe da: Schon nach wenigen Tagen entstanden kleine Pflänzchen, die heranwuchsen, heute - nur drei Jahre später - die Größe ihrer Eltern erreicht haben und unsere Garagenwand begrünen. Besonders im Frühjahr sind die gelb blühenden Sträucher ein echter Hingucker, der auch den Insekten gefällt.

Dieser ehrlich gesagt eigentlich unerwartete Erfolg motivierte mich, den Samen im Allgemeinen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken als zuvor. Plötzlich nahm ich Zeitungsartikel und TV-Beiträge über vom Aussterben bedrohte Gemüsesorten, bienenfreundliche heimische Gewächse und viele andere Naturwunder wahr, die mein Interesse mehr und mehr weckten.

Moin erstmal! ~/?x=entry:entry200629-221041 2020-06-29T22:10:41+00:00 2020-06-29T22:10:41+00:00

Gerds Garten.jpgIch heiße Gerhard Bork und ich bin seit vier Jahren Rentner. Da ich nicht im Lotto gewonnen habe und der Papst auch keine Herren-Boutique mit meiner Tochter eröffnen wird, brauchte ich was zu tun. Was lag da näher als der eigene Garten vor der Hintertür?

Der Weg vom Schreibtisch zurück zur Natur begann damit, dass ich den Rasen häufiger mähte und die Hecke akribischer beschnitt als je zuvor. Der Lohn für das schweißtreibende Engagement waren schon mal erste sichtbare Erfolge.

Ein Hochbeet zum niedrigen Preis, angeboten in einer Facebook-Kleinanzeige, ebnete den Weg zu höher gesteckten Zielen. Die ausgesäten Karotten schafften es darin zwar nicht einmal zu keimen, aber dafür sahen die Radieschen nebenan aus wie Mini-Möhren - lang und dünn. Immerhin reichten die Kartoffeln schon für eine ganze Mahlzeit. Der erste Schritt auf dem Weg zum Selbstversorger-Hof war also getan.

Heute bin ich schon stolzer Besitzer von dreieinhalb Hochbeeten, in denen alte Gemüsesorten reifen. Außerdem bepflanze ich ein Bauerngarten-Blumenbeet, habe ein Schattenbeet und versuche, so etwas wie einen Japanischen Garten als Ruhezone anzulegen. An meinen Bemühungen, Erfolgen und Rückschlägen möchte ich Euch von jetzt an gerne teilhaben lassen. Das ist der Sinn dieses Blogs.